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EIfelkonferenz 2015

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Im Jugendhotel in Bitburg trafen sich kürzlich rund 50 Mitglieder der Jungen Union aus NRW und RLP zur diesjährigen Eifelkonferenz. Über zwei Tage hinweg wurde unter dem Motto „Die Eifel zukunftsfähig gestalten“ über die unterschiedlichsten Themen diskutiert.

Im Jugendhotel in Bitburg trafen sich kürzlich rund 50 Mitglieder der Jungen Union aus NRW und RLP zur diesjährigen Eifelkonferenz. Über zwei Tage hinweg wurde unter dem Motto „Die Eifel zukunftsfähig gestalten“ über die unterschiedlichsten Themen diskutiert.
Neben den Grußworten des CDU Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Michael Billen, des stellvertretenden Landesvorsitzenden der JU RLP, Thorsten Wollscheid und des Landesvorsitzenden der JU NRW, Florian Braun, freuten sich die Teilnehmer über den Besuch des Bundesvorsitzenden der Jungen Union, Paul Ziemiak, der in seinem Grußwort vor allem Schwerpunkte auf die Familienpolitik und die Herausforderungen in der Flüchtlingspolitik setzte.
Die beiden Hauptredner der Veranstaltung Dr. Andreas Nick, Bundestagsabgeordneter aus dem Wahlkreis 205 Montabaur und Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda, sowie Wolfgang Reh, stellvertretender Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH, sorgten für zwei spannende Vorträge und den Aufhänger für interessante Diskussionen. Dr. Nicks Vortrag über Chancen und Herausforderungen, die für eine Region wie die Eifel mit der Digitalisierung einhergehen, machte deutlich, was notwendig ist, um die Digitalisierung voranzutreiben. Es brauche nicht nur Initiativen von Bund und Ländern und eine Priorisierung im Bereich der Finanzen, sondern auch findige Politiker vor Ort. Es müssten alte Strukturen aufgebrochen und unterschiedliche Technologien zur gegenseitigen Ergänzung genutzt werden. Aber auch den Facettenreichtum der Digitalisierung thematisierte Dr. Nick, wobei er gar nicht auf alle Bereiche eingehen konnte, weil jedes für sich Stoff für eine eigene Veranstaltung bietet. So riss er kurz die Themen Mobilität, medizinische Versorgung, Bildung, Industrie und Verwaltung an, als Bereiche, in denen die Digitalisierung greift.
Den zweiten Schwerpunkt bildete die Vermarktung der Eifel, ausgehend vom Tourismus. Ein spannendes Zukunftsfeld, wie der Vortrag Herrn Rehs zeigte - steht man als Region Eifel doch in Konkurrenz mit anderen Regionen. Es zeigte sich, dass die Eifel in Deutschland recht bekannt ist, doch das Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist. Hier ist die Frage, wie wir erreichen, dass die Menschen, die die Eifel kennen, auch hierher kommen. Neben den Kennzahlen und der Entwicklung wurde auch deutlich, dass von der Vermarktung bisher nur der Bereich Tourismus umfänglich abgedeckt ist, die anderen Bereiche, wie z.B. die Wirtschaft, hingegen noch kaum bis gar nicht berücksichtigt werden. Auch das muss sich in Zukunft ändern, wenn man die Eifel insgesamt vermarkten will. Dabei spielten laut Reh vor allem drei Fragen eine wichtige Rolle, derer man sich bewusst werden muss: Was macht uns bzw. die Region besonders? Was prägte uns? Worauf bauen wir auf? Auch wenn die Eifel mittlerweile weiter ist als andere Regionen gilt es, den Weg weiterzugehen, um im Wettbewerb auch in Zukunft bestehen zu können.
Die abschließende Podiumsdiskussion griff die vorherigen Themen noch einmal auf und so sprachen die Teilnehmer darüber, was getan werden muss, damit die Eifel auch in Zukunft gut oder sogar noch besser dasteht und die Herausforderungen im Bereich Digitalisierung oder auch Demografischer Wandel gemeistert werden. Dabei diskutierten Wolfgang Reh, Frank Müller, Bundesvorstandsmitglied der Jungen Union und Leiter der Landwirtschaftskommission sowie Peter Fabry, Vorstandsvertreter der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, unter der Leitung von Jan Herbst, Kreisvorsitzender der JU Bitburg-Prüm, über die unterschiedlichsten Themen.
Den Abschluss der zweitägigen Veranstaltung bildete der Besuch des Schlosses Malberg. Neben der Besichtigung brachte Rainer Wirtz, hauptamtlicher Beigeordneter der VG Bitburger Land, dort den Teilnehmern die Politik vor Ort und die Eigenarten der rheinland-pfälzischen Kommunalpolitik näher. Alle Beteiligten zogen ein durchweg positives Fazit. War die Eifelkonferenz doch eine gelungene Veranstaltung, die nicht nur inhaltlich einiges zu bieten hatte und Stoff für anknüpfende Veranstaltungen bereithielt. Auch der Austausch über die Landesgrenzen hinweg wurde gefördert, sodass man sich in Zukunft öfter austauschen wird und auch die Eifelkonferenz wieder in einer gewissen Regelmäßigkeit stattfinden soll.

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